In diesem Monat fand das Trekdiner, anders als üblich, nicht am 2., sondern erst am 3. Samstag des Monats statt. Und noch eine zweite Abweichung zu den Vorjahren gab es: Anders als bisher hatten wir unser Trekdinner 2026 nicht erst im Mai, sondern bereits im April im Kromers anberaumt, da wir uns hiervon mal eine andere Saisonkarte als bisher erhofften.
Ehe wir unser eigentliches Trekdinner im Kromers begannen, fand das obligatorische Vorglühen im Bereitschaftsraum des Captains statt. Hierbei war neben den üblichen Teilnehmern, Tiberius, Data und Damar, noch ein weiteres Crewmitglied zugegen, welches seinen Weg zu unserem Trekdinner einen Monat zuvor gefunden hatte. Getränke verschiedenster Art waren in ausreichendem Maße für alle vorhanden. Gleiches galt für Gesprächsthemen, sodass die Zeit bis zum Aufbruch in Richtung o.g. Lokals subjektiv wahrgenommen wieder sehr schnell verstrich. U.a. hatte vorgenanntes neues Crewmitglied eine Auswahl selbst gefertigter Buttons und anderer Artefakte dabei, welche präsentiert wurden.
Im Kromers angekommen dauerte es nicht lange, bis unsere Runde weiter anwuchs. So gesellte sich zunächst Soval zu uns und kurz darauf noch Varro samt seines Bruders. Etwas zeitversetzt traf dann noch ein weiteres Crewmitglied ein und komplettierte unsere Runde für diesen Abend, sodass wir insgesamt zu acht waren. Bei einem Blick in die Speisekarte erkannten wir rasch, dass im April bereits die gleiche Saisonkarte wie im Mai, also die Spargelkarte, gilt. Das erfüllte zwar nicht unsere o.g. Erwartung, mal eine neue Saisonkarte Kosten zu können, war aber auch nicht weiter dramatisch, da sich die Spargelkarte in den vergangenen Jahren stets als äußerst schmackhaft erwiesen hatte. Diese Tradition wurde auch in 2026 fortgesetzt, wie wir zu unserer Freude feststellen konnten, nachdem unsere Speisen serviert worden waren.
Auch die Getränkeversorgung stimmte, wie bereits in den Vorjahren. Ebenso gab es in dieser verglichen mit dem Vorglühen nunmehr doppelt so großen Runde eine entsprechend größere Fülle an Gesprächsthemen als dies bereits beim Vorglühen der Fall gewesen war (s.o.). Verstärkt wurde der angenehme Charakter der Atmosphäre noch dadurch, dass wir bei diesem Trekdinner zum ersten Mal in diesem Jahr draußen sitzen konnten; und das in dem zwar kleinen, aber wirklich wunderschönen Ambiente des Außenbereichs des Kromers.
Im späteren Verlaufe des Abends begaben sich einige von uns noch in die benachbarte Weinarche, wo wir ebenfalls draußen sitzen und den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten.
Exakt einen Monat nach dem vorangegangenen Trekdinner fand das Trekdinner des Monats März statt; nicht ungewöhnlich, außer in Schaltjahren. Das Für diesen Monat ausgewählte Restaurant war das bereits ein Jahr zuvor erfolgreich erprobte A11, ein Asiate mit Schwerpunkt auf japanischer Küche.
Auch im Vorfeld dieses Trekdinners war wieder ein Vorglühen im Bereitschaftsraum des Captains statt. An diesem nahmen neben Data auch Tiberius sowie Martok teil. Auch diesen Monat wurde hierbei u.a. wieder Canar gereicht, welcher allen Teilnehmern sehr mundete. Und eh wir uns versahen, war es auch schon wieder Zeit, in Richtung des eingangs erwähnten Lokals aufzubrechen.
Dort trafen wir auf Soval und Varro. Einige Zeit später stieß noch Damar dazu und komplettierte zumindest vorerst unsere Runde für diesen Abend. Bei der Bestellung der Speisen gab es eine Besonderheit der Karte des A11 zu beachten: Die Menüs werden hier durch Buchstaben- und Zahlencodes zusammengestellt. Doch auch diese kleine Herausforderung meisterten wir problemlos, sodass jeder das Gericht seiner Wahl bestellen konnte. Nach dem Verzehr selbiger blieben wir noch ein wenig, da auch die Getränkeauswahl stimmte.
Während wir so dasaßen wurden wir von einer weitern Besucherin des Lokals angesprochen, ob wir das Trekdinner Erfurt seien. Dies bejahten wir, worauf sich vorgenannte Besucherin als am Trekdinner Interessierte zu erkennen gab und sich sogleich zu uns gesellte. So hatten wir an diesem Abend noch ein Neumitglied gewonnen.
Damit war der Abend jedoch noch lange nicht beendet. Denn im Anschluss an unseren besuch im A11 begaben wir uns noch zur Weinarche, um den Abend dort ausklingen zu lassen. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Gastraum des Lokals bereits sehr gut gefüllt war. Das machte jedoch nichts, da unserer nicht ganz so kleinen Gruppe freundlicherweise sogleich ein Raum im hinteren Teil des Lokals zur Verfügung gestellt wurde. Hier hatten wir alteingesessenen sowie das Neumitglied noch einige Zeit, uns bei gutem Wein oder auch anderen Getränken näher kennen zu lernen, ehe alle wieder in Richtung ihrer jeweiligen Quartiere aufbrachen.
14. Februar 2026: An diesem Datum verschenken erstaunlich viele Leute Blumen, Pralinen o.ä. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat. Ist aber letztlich auch irrelevant. Einzig von Relevanz ist, dass an diesem Tag auch wieder eines unserer Trekdinner samt vorgelagertem Vorglühen stattfand.
Letztgenanntes war wieder einmal so spärlich besucht, dass es erneut den Charakter einer kleinen Kommandobesprechung besaß, soll heißen: Lediglich Tiberius und Data waren anwesend. Dies trübte jedoch keineswegs die Laune der beiden, zumal die Getränkeversorgung inklusive Canar gesichert war. Außerdem gab es für besagte kleine Kommandobesprechung auch wieder ausreichend Gesprächsthemen. Langweilig wurde es also nicht, bis die Zeit zum Aufbruch in Richtung des eigentlichen Trekdinners gekommen war, welches diesen Monat im Bit am Dom anberaumt war.
Dort angekommen wurde uns ein bereits aus früheren Jahren, u.a. dem letzten, wohl bekannter halbrunder Tisch zugewiesen, an welchem wir sogleich Platz nahmen. Kurz darauf traf Varro mit zwei weiteren uns ebenfalls wohl bekannten Leuten ein. Wenig später stieß noch ein weiteres Crewmitglied hinzu, sodass wir vorerst zu sechst waren, womit jedoch noch nicht die Vollzähligkeit für diesen Abend erreicht worden war. Denn einige Zeit nachdem bereits erste Bestellungen aufgegeben worden waren und sich überdies rege Gespräche entwickelt hatten, stieß noch Damar hinzu und komplettierte unsere Runde für diesen Abend.
Auch er konnte jetzt seine Bestellungen aufgeben und in die Gespräche einsteigen, welche noch eine ganze Zeit lang andauerten, während wir die bestellten Speisen und Getränke genossen, welche von gewohnt guter Qualität waren. Aber auch nach dem Verzehr vorgenannter Speisen waren unsere Gesprächsthemen längst nicht aufgebraucht, sodass es noch ein interessanter Abend wurde, ehe sich alle wieder sukzessive in Richtung ihrer jeweiligen Quartiere aufmachten.
Am zweiten Samstag des noch neuen Jahres war es zeit für dessen erstes Trekdinner. Wie bereits in den Vorjahren fand der Auftakt im Hofbräu am Dom statt. Zuvor jedoch galt es, das erste Vorglühen des Jahres zu absolvieren. Da an diesem allerdings nur Tiberius und Data teilnahmen, hatte es den Charakter einer obersten Kommandobesprechung. Aber auch solch ein Anlass kann durchaus ganz nett sein, insbes. wenn noch ein paar Canarreserven aus dem Vorjahr bereit liegen.
Bei solch guter Versorgung sowie interessanten Gesprächen ist das subjektive Zeitempfinden standardmäßig stark verkürzt, sodass der Zeitpunkt zum Aufbruch in Richtung vorgenannten Lokals gefühlt mal wieder sehr schnell erreicht war. Dort angekommen sahen wir uns kurz um und erkannten rasch, dass an einem uns bereits von mehreren früheren Besuchen vertrauten Tisch bereits Varro mit zwei weiteren Leuten Platz genommen hatte. Wir saßen uns dazu und kurz darauf traf noch Soval ein und komplettierte zumindest vorerst die Runde für den heutigen Abend.
Nach einiger Zeit, als wir bereits unsere Getränke erhalten und unsere Speisen ebenfalls bereits bestellt hatten, traf noch Damar ein und komplettierte die Runde nunmehr abschließend. Auch er bestellte sich noch etwas und wir alle hatten gemeinsam im weiteren Verlaufe des Abends noch eine Menge Spaß. Letzterer wurde mittels Enzians noch katalysiert.
Da man jedoch aufhören sollte, wenn es am schönsten ist, taten wir dies dann auch irgendwann, bezahlten unsere jeweiligen Rechnungen und begaben uns in Richtung unserer jeweiligen Quartiere.